Reise nach Zypern

Reden über Nachhaltigkeit, Ökologie und menschengemachte Einflüsse und was wir dagegen tun können - Für das Erasmus+ Projekt „Time to Help“ haben wir uns mit TeilnehmerInnen aus den Ländern Italien, Tschechien und Litauen, diesmal in Zypern, getroffen. Wir haben sehr viel Neues dazugelernt und vor allem über Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen Interessantes besprochen. Wir sind bereichert nach Salzburg zurückgekehrt. Die eine Woche in Zypern hat unser Herz erobert und wir haben bewiesen, dass man selbst nach so einer kurzen Zeit die Welt ein bisschen anders sehen kann.

Wir wurden sehr herzlich in Zypern aufgenommen und konnten viel über die dortigen kulturellen Gepflogenheiten lernen. Einer von uns vier hatte sogar das Glück eine Woche in einer Gastfamilie verbringen zu dürfen. Am ersten Tag haben wir uns kennengelernt und die SchülerInnen haben jeweils ihre Stadt, ihre Schule und ihre Projekte präsentiert. Danach erhielten wir einen Einblick in der „St. John’s Secondary School“ in Limassol, wo wir deutlich mehr Unterschiede zu unserer Schule in Salzburg erkennen konnten. Neben einem Vortrag eines Mitarbeiters von Terra Cyprus (NGO) lernten wir etwas zum Thema Kompost und haben selbst eine Kompoststelle gebaut. Was ein Erlebnis für uns alle war. In einem Biobetrieb mit Museum nahe Lefkara konnten wir ortsansäßiges Essen kosten und lernen wie man typisch zypriotische Körbe flechtet. Auch wie originaler Halloumi hergestellt wird wurde uns gezeigt. Im Dorf Lefkara waren wir selbstständig spazieren und haben die Schönheit Lefkaras, das berühmt ist für seine Stickereien, bewundert. Außerdem haben wir an einer Führung durch die wunderschöne Stadt Nikosia teilgenommen und viel zur Geschichte der geteilten Stadt erfahren. In einem Naturpark konnten wir exotische Pflanzen, Bäume und Tiere bestimmen. Was natürlich nicht fehlen durfte, war Plogging. Wir haben sehr viel Müll aufgesammelt und zugleich viel Spaß dabeigehabt. Am letzten Tag gab es eine Abschiedsfeier, wo wir das letzte Mal die Zeit zusammen verbracht haben.

In dieser kurzen Zeit haben wir so viele verschiedene Menschen und Kulturen kennengelernt! Der Abschied war für alle sehr emotional, weil wir uns mit den jeweiligen PartnerInnen prächtig verstanden haben. Es ist aber noch lange nicht vorbei, da wir heute noch mit den Mädchen und Burschen aus Italien, Tschechien, Litauen und Zypern in Kontakt stehen. Next steps: Litauen, Salzburg, Italien.

Nada Cirkovic

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