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5. April 2026
Und morgen streiken die Wale
Ein gestrandeter Wal vor der Lübecker Küste war gerade tagelang Thema in den deutschen Medien. Im Drama „Und morgen streiken die Wale“ von Thomas Arzt sind es gleich mehrere Wale, die gestrandet sind, nur einer davon lebt noch. Mel, eine 16jährige Umweltaktivistin setzt alle ihre Kräfte ein, um „Moby“ zu retten.
Drei HAK- Klassen, 1BK, 2E2K und 5AK waren an unterschiedlichen Vormittagen eingeladen, dieser Story in Form eines intensiven einstündigen Monologs hautnah in kleinstem Rahmen zu folgen. Wir saßen im Kreis auf Sitzpolstern, während eine einzige Schauspielerin (Marena Weller) nicht nur Mel, sondern auch die anderen Stimmen wiedergab, eine wirklich beeindruckende Performance!
Die Enge des Glaskubus der Stadtbibliothek und der intensive Monolog zwangen einen sich mit der Handlung auseinanderzusetzen. Genau das sei auch das Ziel des Konzeptes von Theater direkt, erklärte uns der Regisseur Michael Kolnberger im Nachgespräch.
In Zeiten permanenter politischer Krisen sind Klimawandel und Artenschutz in den Hintergrund unserer Aufmerksamkeit gerutscht. Dieser Theaterbesuch hat uns bewusst gemacht, dass gerade Jugendliche bei diesen Themen eine (laute) Stimme haben sollten.
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