unterricht am puls der zeit

Neben dem klassischen Unterricht finden Sie in der HAK I zahlreiche Zusatzangebote. Sowohl im Bereich der Unterrichtsmethoden als auch in Zusatzkursen.

Die Finanzakademie

Die Ausbildung ist entscheidend für die Lebenssituation und Lebensqualität des Einzelnen. Denn nur fachliches Können, kreatives Handeln und soziales Engagement ermöglichen eine erfolgreiche und befriedigende Berufstätigkeit.

Gleichzeitig wird - neben der Ausbildung - die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen immer mehr eine Voraussetzung für eine gute berufliche Qualifikation. „Junge Menschen, die sich über das normale Maß hinaus informieren und freiwillig dazulernen, sind in der Wirtschaft gefragt. Die Teilnahme an der Raiffeisen Finanzakademie schafft hierfür gute Voraussetzungen, weil sie unternehmerisches Handeln verständlich macht. Wir wollen dazu beitragen, Eigeninitiative und Selbständigkeit zu fördern und gleichzeitig in der Schule mehr Realitätsnähe zu schaffen. Wirtschaftliches Wissen und unternehmerisches Denken und Handeln werden immer wieder gefordert. 

 

In der Finanzakademie des Raiffeisenverbandes Salzburg wird in geblockten Unterrichtseinheiten den jungen Menschen ein attraktives Lernfeld für zukünftige Arbeitsanforderungen im Finanzbereich angeboten. Ziel der Raiffeisen Finanzakademie ist es, durch selbsttätiges, praktisches Arbeiten in ausgewählten Bereichen (Finanzierung, Veranlagung, Marketing, Personalmanagement, Rhetorik, Vorsorge, etc.) erste Einblicke in die Welt der Wirtschaft zu vermitteln. In Phasen des Ausprobierens und Übens sollen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse entwickelt werden.

Die Raiffeisen Finanzakademie ist ein ideales Lernfeld, um sich wirtschaftliche Kenntnisse selbst zu erarbeiten und diese besser zu verstehen. Durch die eigene praktische Arbeit erhalten die Schülerinnen und Schüler umfassende Einblicke in betriebliche Zusammenhänge. Sie erwerben darüber hinaus weitere wichtige Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, strukturiertes und kreatives Arbeiten und Zuverlässigkeit.

 

Der Prüfung geht eine einjährige Ausbildung mit geblockten Unterrichtseinheiten voraus.  Neben den Unterrichtseinheiten absolvieren die Teilnehmer Betriebsbesichtigungen und einen Trainee-Tag im Raiffeisenverband Salzburg.

 

 

„Eine Zusatzausbildung, wie sie von Raiffeisen seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Formen jungen Menschen angeboten wird, bietet Chancen – die Chance auf einen gelungenen Start in das Arbeitsleben, eine Chance für die berufliche und damit verbunden auch die private Zukunft, eine Chance zur persönlichen Weiterentwicklung". 


cool

COOL steht für COoperatives Offenes Lernen. 

 

COOL ist ein pädagogischer Ansatz für mehr Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Kooperation in der Sekundarstufe I und II. Die Grundlagen dafür kommen aus verschiedenen reformpädagogischen Strömungen des 20. Jahrhunderts, vor allem aus dem von Helen Parkhurst in den USA entwickelten Daltonplan (Freedom, Cooperation, Budgeting Time).

 

Die 1996 gegründete Initiative war eine Reaktion auf die zunehmende Heterogenität in den Klassen und die Forderung aus der Arbeitswelt nach stärkerer Berücksichtigung der Soft Skills in der schulischen Ausbildung.

 

Aus: COOL - Cooperatives Offenes Lernen (Impulszentrum in Steyr) 

Was wollen wir mit COOL erreichen?

Die SchülerInnen werden dazu angeleitet, eigenständig und selbstverantwortlich ihren Lernprozess zu gestalten. Das Erlangen von wesentlichen Kompetenzen wie zB Sozialkompetenz und Methodenkompetenz wird nachhaltig gefördert. Die Abwechslung während der COOL-Phasen durch unterschiedlichste Aufgaben und Arbeitsmaterialien und die Wahl der Arbeitspartner fördert den Spaß am Lernen. Selbst erarbeitete Unterrichtsmaterialien und gemeinsam angefertigte Lernprodukte können von den SchülerInnen präsentiert werden und stellen für die Lernenden kontinuierliche Erfolgserlebnisse dar.

Cool - was ist das?

COOL steht für „COoperatives Offenes Lernen“ und ist somit ein pädagogischer Ansatz für mehr Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Kooperation. Die SchülerInnen arbeiten während der COOL-Stunden an schriftlichen Arbeitsaufträgen. Sie haben dabei die Wahlfreiheit, wann, wo, wie und in welcher Sozialform sie die gestellten Aufgaben bis zum vorgegebenen Termin bewältigen wollen. Die LehrerInnen werden zu Begleitern des Lernprozesses und können auf die einzelnen SchülerInnen gezielt eingehen und sie individuell fördern. Der Lernprozess wird von den SchülerInnen laufend reflektiert und evaluiert. Dabei werden sie in Form von regelmäßigen Klassenratssitzungen unterstützt. Alternative Formen der Leistungsbeurteilung – wie zum Beispiel der Portfolio-Technik – werden dieser neuen Form des Lernens gerecht.

 


entrepreneurship education

...umfasst im weiteren Sinn alle Bildungsmaßnahmen zur Weckung unternehmerischer Einstellungen und Fertigkeiten, bezieht sich also auf die Entwicklung bestimmter Werte und Haltungen und persönlicher Qualifikationen, die sowohl zur Gründung eines Unternehmens führen können als auch für die unselbstständige Arbeit wesentlich sind.

 

Im engeren Sinn bedeutet Entrepreneurship Education die Vermittlung von Fachwissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für eine erfolgreiche Unternehmensgründung und Unternehmensführung erforderlich sind.

 

Inhalte der Entrepreneurship Education werden an der Bundeshandelsakademie 1 in den unterschiedlichsten Unterrichtsgegenständen wie Rechnungswesen, Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Wirtschaft und Recht, Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Case Studies, Betriebswirtschaftliche Übungen, Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz, Übungsfirma, Controlling und Jahresabschluss vermittelt. 

 


paducation - ipads an der HAK I

Die Ausgangssituation

In den letzten Jahren zeichnet sich ein unaufhaltsamer Trend zum sogenannten „mobile Learning“ ab. SchülerInnen nutzen Tablets um mit multimedial aufbereiteten Bildungs APPS zu arbeiten und zu lernen. Untersuchungen zeigen, dass SchülerInnen mithilfe dieser Bildungs APPS bessere Lernerfolge erzielen können. (Quelle ua. www.lehrerzimmer.org) Nachdem vor 25 Jahren in der HAK I die sehr erfolgreiche Euroklasse (Unterrichtsinhalte werden in englischer Sprache vermittelt) eingeführt wurde, steht also wieder ein Meilenstein bevor, dem sicherlich wieder viele Schulen (wie schon bei der Euroklasse) folgen werden.

 

Die Idee

Dem Trend zum mobilen Lernen folgend, bietet die HAK I Salzburg ab dem Schuljahr  2014/15 eine sog. „T-Zone“ an. Die traditionelle Klassenausstattung mit Tischen, Stühlen und Tafel wurde aufgebeben, stattdessen wurde ein Lernstudio mit Sofas und Sitzsäcken bzw. einem großen LED Monitor geschaffen, um mit den Tablets optimal arbeiten und unterrichten zu können. Der Gedanke der Teamarbeit soll durch eine entsprechende Anordnung der Möbel forciert werden.

 

 

 

Die Umsetzung

Der Raum kann von der Lehrkraft online stundenweise gebucht werden, der Standardunterricht findet weiterhin in den Klassen statt. Über den Einsatz entsprechender Learning-APPS kann zum einen das Selbststudium forciert werden und gleichzeitig auf schwächere SchülerInnen intensiver eingegangen werden. Ein dosierter Einsatz der Tablets ist allerdings oberstes Gebot.

Die Inhalte

 

Besonders im Bereich der Sprachenausbildung und des naturwissenschaftlichen Unterrichtes aber auch der Betriebswirtschaft und im Rechnungswesen bieten multimedial aufbereitete Learning-APPS viele Vorteile und sehr gute Lernerfolge. Ein Lehrerinnen Team recherchiert derzeit nach geeigneten APPs, die im Laufe des Schuljahres zum Einsatz kommen sollen. An eine überregionale Zusammenarbeit mit anderen Schulen und Bildungseinrichtungen ist gedacht.


zusatzangebote

Neben einer umfassenden Ausbildung an der HAK 1 bietet die Schule noch zahlreiche weitere Möglichkeiten: