[6. Juli 2011]
Romreise der "Lateiner" der 4. Jahrgänge (von HAK I und HAK2) 2011:
Auch heuer gegen Schulschluss (wie jedes Jahr) fuhren die LateinschülerInnen als Abschluss und Höhepunkt ihrer 3-jährigen Latein-"Karriere" in die URBS AETERNA, die ewige Stadt.
Auch wenn nach drei Jahren Lateinunterricht an unserer Schule bei den Schülern die Kenntnisse der lateinischen Sprache und die breite humanistische Allgemeinbildung selbstverständlich kaum zu überbieten, kaum zu toppen sind, ist so eine Romfahrt doch immer wieder das berühmte "Sahnehäubchen" - unerreicht und unvergesslich.
Zwei Bilder mögen genügen, um den Bogen zu spannen von den Ursprüngen Roms und der Römer bis hin zum Juli 2011:
Die berühmte Wölfin vom Kapitol und ein Klassenfoto (meisterlich, umwerfend!) vor den Säulen des Pantheons. Gaudeamus igitur iuvenes dum sumus...
[28. Juni 2011]
Betriebsbesichtigung bei der Palfinger AG
Zuerst sahen wir einen kurzen Werbefilm, anschließend wurden wir in zwei Gruppen geteilt. In einer großen Halle wurden uns verschiedene Produkte wie z. B. Stapler, Absetzkipper und Ladebordwände gezeigt. Dort wurden uns auch die wichtigsten Wendepunkte der Firmengeschichte erklärt. Draußen durften wir „allein“ einen kleinen Kran steuern. Danach löste uns die zweite Gruppe ab und wir wurden in einen Schulungsraum gebracht, in dem uns eine nette Mitarbeiterin von ihren Aufgaben im Bereich des Rechnungswesens erzählte. So erfuhren wir auch, dass in der Firma Palfinger die Belege elektronisch verarbeitet werden. Dank spezieller Software müssen die Belege nicht mehr für 7 Jahre in Papierform aufbehalten werde, da sie eingescannt werden und somit als Originale gelten. Vasovic Jelena
Zur Einführung wurde uns eine umfangreiche Präsentation gezeigt, anhand der wir einen guten ersten Einblick in das Unternehmen bekommen konnten. Daniela Költringer
Auch das Anwesen an sich beeindruckte mich sehr. Es ist wahrlich eine Leistung, sich auf so einem großen Gelände auszukennen und den Überblick zu behalten. Dajana Prgic
Wir haben einiges über die Geschichte der Firma erfahren, was sie alles herstellen und wo Ihre Standorte sind. Katarina Petkovic
In Zweiergruppen bestiegen wir den Kran und fuhren damit 16 Meter in die Höhe. Oben angelangt besichtigten wir die Landschaft und die restlichen Mitschüler am Boden. Es ist gar keine leichte Aufgabe, den Kran zu steuern. Yasemin Oguz
Danke an Frau Prof. Minici für die Organisation der Betriebsbesichtigung! Mag. Sonja Portenkirchner
Am 13.April machten wir, die 4CK, begleitet von unserem KV Mag. Claudia Mayer, welche die Reise organisiert hatte, und Frau Mag. Nicole Pöschl-Proft, die für Herrn Prof. Nobbe kurzfristig eingesprungen ist, uns auf nach Hamburg. Frühmorgens trafen wir uns am Flughafen Salzburg, take-off war um 8:45h und bereits um 12:00h konnten wir anfangen, diese tolle, lebendige Stadt zu erkunden. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg Richtung Hafen. Als erstes stand eine Hafenrundfahrt auf dem Programm, mit einem Kapitän geprägt von norddeutschem Schmäh (?). Ein rauer Wind wehte uns um die Ohren, wir erfuhren viele Zahlen und Fakten über die Handelsstadt Hamburg. Dann spazierten wir den St.Pauli Fischmarkt entlang und stärkten uns bei den zahlreichen Ständen an den Landungsbrücken am Elbufer. Nach kurzem Relaxen in unserem stylischen und sehr günstig gelegenen Hotel Meininger in Hamburg Altona machten wir uns auf den Weg in die Turmbar, wo wir den Abend gemütlich ausklingen ließen.
Der 2. Tag sollte unser programmreichster Tag werden: Nach dem Besuch des Schiffes „Rick Rickmers“, dem Wahrzeichen des Hamburger Hafens, folgte bereits ein weiteres Highlight (nicht für alle Schüler), nämlich das Gruselkabinett Hamburg Dungeon. Nach 2 Stunden des Grauens waren wir alle froh, wieder an der frischen Luft zu sein, flanierten durch die Speicherstadt, betrachteten die Elbphilharmonie in der HafenCity und genossen das herrliche Wetter. Trotz ungünstiger Wettervorhersage hatten wir – wohl verdient – nämlich sonniges Wetter! Für das Abendessen verabredeten wir uns in einem türkischen Restaurant, wo wir gut speisten und es einfach genossen, zusammen zu sein. Nun folgte das absolute Highlight unserer Reise: Chic gekleidet ging es nun in das Theater Neue Flora zur Musicalaufführung von Tarzan. Wir waren total begeistert, auch unsere Burschen, obwohl sie es nicht zugaben. Musik von Phil Collins, hervorragende Schauspieler, Affen, die sich durch den Saal schwangen – wir werden diesen Abend nicht so schnell vergessen.
Am Freitag war nun entspannen angesagt und endlich durften wir unserer Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Shoppen! Am Nachmittag trafen wir uns bei der St.Michaeliskirche, kurz Hamburger Michel genannt. Der herrliche Ausblick entschädigte uns für die vielen Stufen des Aufstiegs. Unser letzter Programmpunkt sollte an diesem Abend eine Führung mit dem Hamburger Nachtwächter durch die Speicherstadt sein, doch dieser Lümmel hatte uns trotz handschriftlicher (!) Bestätigung und diversen Telefonaten (spätestens da war unser KV schon skeptisch) einfach versetzt.
Jetzt mussten wir für den angebrochenen Abend etwas anderes finden, und obwohl Gökhan und Lena all ihren Charme einsetzten, um von den Begleitlehrerinnen die Erlaubnis zu bekommen, Hamburg alleine unsicher zu machen, blieben diese allerdings „hart“ und so einigten wir uns dann auf etwas, was sich als total nett herausstellte: Nachdem wir uns so richtig gestylt hatten, suchten wir uns einen Club auf der Reeperbahn aus (mit Eintritt, Türstehern etc.), wo wir gemeinsam und sicher flankiert von unseren Lehrerinnen einen wunderschönen Abend (bzw. Nacht…) erlebten. Danke Lena, dass du es geschafft hast, alle (Burschen, Lehrerinnen etc.) auf die Tanzfläche zu bringen. Die Stimmung war fantastisch!
Doch auch 4 Tage gehen irgendwann einmal zu Ende. Am Samstag besichtigten wir noch das berühmte U-Boot und am Schluss noch das Gewürzmuseum Spicy´s. Mit Gewürzsäckchen, aphrodisierenden Tees, echten Vanilleschoten etc. als Souvenirs für unsere Daheimgebliebenen bepackt machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Müde und doch voller Eindrücke und schöner Erlebnisse von unserer gemeinsamen Klassenfahrt kamen wir um 20:00 in Salzburg an.
Und weil bei unserer Klassenfahrt alles so super geklappt hat, plant unser KV schon die nächste gemeinsame Reise: London, Paris, New York, we´re coming!
…….. träumen wird man wohl noch dürfen …..
3 Tage und 2 Nächte voller Spaß: das war unsere kurze Reise nach Wien.
Am ersten Tag starteten wir mit unserer Klassenvorständin Frau Prof. Palm-Thaler und unserer Begleitlehrerin Frau Prof. Mayer um 7.45 am Hauptbahnhof Salzburg eine kleine Weltreise nach Wien. Dort angekommen, machten wir uns sofort auf in Richtung Parlament. Auch wenn das jetzt nicht wirklich spannend klingt, es war eine lustige und gleichzeitig eine interessante Erfahrung. Danach machten wir einen kurzen Abstecher in die „City“. Am Abend gingen wir zu einem gemeinsamen Abendessen ins Gasthaus „Centimeter“ beim Rathaus. Nach einer kurzen Nachtwanderung durch die Universität und die Kärntnerstraße brach auch schon unsere erste Nacht im City Hotel Tabor an.
Der nächste Tag begann für uns alle sehr entspannt. Wir besuchten den Park im Schloss Schönbrunn und das dazugehörende Labyrinth. Leider hatten wir dafür nicht allzu viel Zeit, da uns schon das ORF-Zentrum rief. Nach einer sehr interessanten Führung kamen wir in der „Blue-Box“ an. Dort durften eine Mitschülerin und ich die Kamera bedienen, und damit unsere KlassenkollegInnen zum Fliegen, Schrumpfen und Elefantenreiten bringen. Am Ende moderierte ich noch einen kurzen Wetterbericht. Nach zwei schnell geschossenen Gruppenfotos machten wir uns auch schon auf Umwegen auf den Weg zum Prater. Dort erschreckten wir uns in der Geisterbahn vor unserem eigenen Spiegelbild oder stürzten uns in einem kleinen Boot 50 Meter in die Tiefe. Nach ca. drei Stunden mussten wir schon wieder aufbrechen, um uns für das Musical „Ich war noch niemals in New York“ hübsch zu machen. Das Musical begeisterte uns alle mit seiner lustigen Geschichte, super Songs und Tanzeinlagen. Ich finde das man es nicht wirklich beschreiben kann, sondern es einfach gesehen haben muss! Danach gingen wir alle noch etwas trinken (natürlich alkoholfrei xD)und machten uns auf den Weg ins Hotel, um unsere 7 Sachen für die Heimfahrt einzupacken.
Der nächste Tag begann mit einem Besuch des Naschmarkts. Gleich darauf fuhren wir gemeinsam in die Maria-Hilfer-Straße zum shoppen. Um 12.44 machten wir uns wieder auf die Heimreise. Insgesamt waren es drei sehr coole und lustige Tage, die unserer Meinung nach viel zu kurz waren!
Christian Marx, 2AS
Am Dienstag, den 3. Mai 2011 lud das Finanzamt Salzburg-Stadt die Controllinggruppe des 4. Jahrganges der BHAK I Salzburg zu einer herzlichen Besichtigung ein. Nach kurzer Einleitung und Vorstellung durch den Vorstand des Finanzamtes Salzburg-Stadt, Dfkm. Schwegel, bekamen wir tiefe Einblicke in die Welt der Finanzen.
Gleich zu Beginn gab es eine Statistik über die Steueraufteilung 2010. Danach hat uns Frau Brigitte Genner die Vorbereitung und den Ablauf einer Betriebsprüfung näher erklärt. Unser größtes Interesse galt vermutlich der Finanzpolizei (früher „Kontrolle von illegaler In- und Ausländerbeschäftigung“ genannt), deren Aufgaben uns direkt von einem Mann vom Fach anhand aktueller Beispiele verdeutlicht wurden.
Im Anschluss daran gab es noch eine kurze Besichtigung des Informationscenters mit den Schaltern sowie des Backoffice-Bereiches. Zu guter Letzt haben wir uns noch die Homepage, die derzeitigen Stellenausschreibungen und Finanzonline angeschaut, während wir ein köstliches Buffet genossen haben.
Alles in allem war es ein sehr interessanter, lehrreicher und amüsanter Nachmittag, den wir im Finanzamt Salzburg-Stadt verbringen durften, wir bedanken uns vielmals für die herzliche Aufnahme.
Am Donnerstag, den 14. April 2011, begann das Abenteuer, begleitet von Medeeas Mutter und unserem Klassenvorstand Herrn Prof. Layr. Nach elfmaligem Umsteigen erreichten wir endlich unser Ziel: Prag!
Jeden Tag erkundeten wir einen Teil der „Goldenen Stadt“. Bei Sehenswürdigkeiten oder wichtigen Plätzen hielt jeder von uns kurzes Referat wie zum Beispiel über die Karlsbrücke, die Altneusynagoge und den Pulverturm. Weiters standen die berühmte Burg Hradschin, das Jüdische Viertel und eine gemütliche Moldauschifffahrt, wo wir Prag vom Fluss aus genossen, auf unserem Programm.
Neben Sightseeing kam die Freizeit nicht zu kurz, denn Einkaufszentren wurden unsicher gemacht, beim Ostermarkt wurden unzählige Baumstämme (tschechische Süßspeise) gekauft und in den Restaurants begeisterte uns die typisch tschechische Küche.
Der Spaß hat natürlich zu jeder Tages- und Nachtzeit nicht gefehlt!
Abgesehen von der Hinfahrt, waren es 5 gelungene lustige Tage, die wir sicher nicht so schnell vergessen werden J Ein großes Lob an Raphi für die Organisation!
On the 8th of February 2011 Mr Layr, Mrs Steinkellner and the 4BK went on a trip to Linz. We had a really strict time table so after arriving in Linz we went straight to the “Ars Electronica Center”. What was most interesting was the deep space room. We experienced a new visual dimension in 16:9 meter sized floor and wall projections.
Our next stop was the “Voest Alpine Stahlwelt”. We all got a wireless receiving apparatusto be able to hear the guide even if we not nearby. Then we started our tour in the main building, where we found out about the history of the steel company. It was established in 1946 in Linz, Austria. The name “VOEST” stands for „Vereinigte Österreichische Eisen und Stahlwerke“. The core assets that remained after World War II were in Styria: the iron ore pits in Erzberg and a steel mill in Donawitz. The company also owned smaller businesses and railroads in the Mur River valley and in Lower Austria (Krems and Schwechat).
The steel mill was completed during the war and was generously subsidized by the state. In 1944 the Ruhr region was bombed to the ground and Hitler demanded an increase in steel production in Austria. Herman Göring launched a huge expansion campaign. Then we went on to the first floor where we could try to find out how the heating machines work and also the mix of the different components needed for making the steel.
When we came to the top, we could sit in big steel hemispheres. The building itself was really amazing. The whole area of the company is like a small city. You can find a doctor, a school for their trainees and lots of other jobs. The next thing we did was to explore the huge area of the “Voestalpine”. We even had to go by bus because the machines need a lot of space and it would take hours to walk through the whole complex. On our tour we experienced how their invention “LD-Verfahren” and “Corex Verfahren” works and we also saw a lot of the machines and watched how they work.
Our guide also explained what they mainly produce, which is:
This man wearing special protective clothing is doing the tapping. The steel is about 650-700°C at this moment and such a blast furnace is between 30-75 metres high.
We were unlucky because we did not see, for example, how their modern robots work, only two of them were actually working and we did not actually see the tapping (Abstich) of the blast furnace. Still it was really worth going to the “Voestalpine” because it was very interesting to learn something about steel production. Most people do not know much about steel production, but it is such an important material which we need in our everyday lives and we do not even recognize sometimes where it is used and how important it is.
[15. April 2011]
Fahrt zur Gedenkstätte Mauthausen mit 2AS und 2 BS sowie den Lehrern Neumaier , Palm-Thaler, Schosseler und Windinger, am 13.4.2011:
Nach eingehender Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus, seinen Zielen, seinem Gedankengut, d.h. seiner Brutalität, seiner Grausamkeit, hatten wir beschlossen, zuletzt auch noch eine der Stätten zu besuchen, die das Verbrecherische des Regimes in besonderem Maße darstellt: die Anlage des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen.
Das Wetter war regnerisch, ein eisiger Wind empfing uns bei unserer Ankunft vor dem Konzentrationslager und begleitete uns während der gesamten Besichtigung. Die Stimmung, die das Wetter schuf, unterstrich unsere Gefühle beim Anblick der Anlage, die sich schon bei erster Betrachtung als das zeigt, was sie ist: ein Ort des Grauens.
„Wie ist es möglich, dass Menschen so etwas zulassen, ja selbst tun?“ Diese zentrale Frage, der Historiker, Psychologen und all jene, die sich dem Holocaust stellen, nachgehen - ob als ehemalige Zeitgenossen oder als heutige Generation – begleitete uns auf dem Weg durch das Lager. Als wir in das „Exekutionshaus“ eintraten und die Gaskammer, den „Sezierraum“ und das Krematorium sahen, waren wir erschüttert und es fehlten uns die Worte. Auch wenn wir gewusst hatten, welche Räume uns erwarten werden, so wurden wir doch am Ort selbst eingeholt von der Gewissheit, dass sich hier all die schrecklichen Verbrechen abgespielt hatten. Eine Schweigeminute in einem der Räume des „Exekutionshauses“ ließ uns an die Opfer denken, die hier starben.
Mögen wir alle in der Zukunft zusammenstehen, wachsam sein, uns für Recht und Menschlichkeit einsetzen und gegen Vorurteile ankämpfen - für eine bessere Welt.
Inge Windinger